Folge 15: Umweltschutz ist tot? Nicht in Albanien – mit Luisa Neubauer, Adelina Gashi und Aleksandër Trajçe

Shownotes

In vielen Städten Europas demonstrieren derzeit junge Menschen für eine bessere Zukunft. Mit am längsten dauern die Proteste in Albanien an. Dort gehen die Menschen schon seit dem Sommer auf die Straße. Auslöser war ein kleiner, lokaler Protest von Umweltschützer:innen an der Küste des Landes. Eigentlich eine Randnotiz, doch dann passierte etwas Unerwartetes…   Ein gewaltsamer Vorfall zwischen Sicherheitskräften und einem Demonstranten sorgte landesweit für Empörung. Zehntausende Menschen solidarisierten sich mit dem Aktivisten. Aus einer kleinen Demonstration entstand: der größte Umweltprotest in der Geschichte Albaniens! Inzwischen geht es den Demonstrierenden längst nicht mehr »nur« um Umweltschutz – sondern um Mietkosten, Bildungsgerechtigkeit und die Frage, wer über Land und Natur in Albanien entscheidet.    Wie konnte es so weit kommen? Darüber sprechen wir in Episode von 15 unseres Podcasts GEN EAST. Mit dabei: Journalistin Adelina Gashi, Umweltaktivistin Luisa Neubauer und Aleksandër Trajçe, Geschäftsführer von PPNEA, Albaniens führender Umweltorganisation. 

Unsere Accounts: @geneast.podcast @maria_kotsev und @anastasiatrenkler. 

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00:00:02: In Albanien gehen weiter.

00:00:04: Demonstranten, errichteten Barrikaden und

00:00:06: legten Feuer.

00:00:07: Viele sind schockiert wegen dem, was in

00:00:09: unserem Nachbarland Frankreich

00:00:10: los ist.

00:00:11: Hunderttausende wollten die letzten Wochen eigentlich friedlich demonstrieren für bessere Schussenthemen, sodass die Menschen heute in Rom auf die Straße gehen.

00:00:32: bezahlbare Mieten und dafür die Zukunft ihres Landes mitgestalten zu können.

00:00:38: Mit am längsten dauern die Proteste in der albanischen Hauptstadt Tirana an, dort demonstrieren die Menschen schon seit dem Sommer ausflößerbaren Pläne für ein Luxusressort an der Albanischen Küste – ausgerechnet im Naturschutzgebiet in dem viele Vogelarten leben und wo Flamingos brüten!

00:00:55: Umweltschützer wollen verhindern, dass dort Hotelanlagen entstehen.

00:00:59: Im Mai versammelte sich eine Gruppe aus engagierten Anwohnern und Aktivistinnen.

00:01:05: Etwa mehrere Dutzend Menschen.

00:01:07: Sie hielten Schilder hoch auf denen stand, heut aufzubauen oder die Natur ist nicht ersetzbar.

00:01:13: Es war ein kleinerer lokaler Protest eigentlich eine Randnotiz doch dann passierte etwas Unawartetes.

00:01:22: Ein Vorfall zwischen Sicherheitskräften und einem Demonstranten machte Menschen im ganzen Land auf die Baupläne aufmerksam.

00:01:29: In Tirana schlossend sich Zehntausende Menschen den Naturschützern an, es entstand der größte Umweltprotest in der Geschichte des Landes.

00:01:38: Anfangs war's das Ziel der Demonstrierenden ihr Anliegen friedlich und ohne Gewalt auf die Straße zu bringen.

00:01:45: Einhundertfünfunddreißig Tage lang ging das gut – doch dann kippte die Stimmung!

00:01:51: Seit Mitte Oktober sehen wir aus Albanien ähnliche Bilder wie etwas Frankreich.

00:01:55: Das sind friedliche Demonstrierende, aber eben auch brennende Geschäfte Straßenbarrikaden Tränengas Verletzte.

00:02:03: Die Stimmung in Tirana ist aufgeladen.

00:02:05: die Menschen fordern schon länger den Rücktritt von Ministerpräsident Edirama.

00:02:11: Sie rufen nach einer echten Revolution

00:02:14: Aber Rama an dessen Stuhl die protestierten Segen wird sein Amt wohl kaum widerstandslos aufgegeben.

00:02:20: Wer sich am Ende durchsetzen wird, ist unklar.

00:02:22: Aktuell schrecken sowohl die Demonstrierenden als auch Polizisten nicht vor Gewalt zurück.

00:02:28: Wie konnte es so weit kommen?

00:02:30: Wie wurde in Albanien ausgerechnet aus kleinen Umweltdemos eine historische Protestbewegung während Klimaschutz weltweit von der politischen Agenda verschwindet und Bewegungen wie Fridays for Future an Bedeutung verlieren?

00:02:44: Die Mächtigen kommen und die nehmen sich einfach zum Planeten, als wäre er nur für sie gemacht.

00:02:47: Und Herr Banyan zu sagen, Leute nötig, da müsst ihr eben mit uns rechnen.

00:02:50: Wir auf den Straßen von

00:02:54: Tirana viel

00:02:58: Verzweiflung.

00:03:03: Gen East

00:03:04: – Geschichten

00:03:05: aus Osteuropa Mit Maria Kotzev und Anastasia

00:03:08: Tränkler.

00:03:17: Herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen!

00:03:19: Zu einer neuen Folge Gen East.

00:03:21: Ich bin Maria

00:03:23: und ich bin Anastasia.

00:03:24: So schnell hören wir uns wieder, unsere erste Folge nach der Sommerpause ist gefühlt gerade erster Schienen und wir nehmen schon die nächste auf!

00:03:32: Und das aus – ihr habt es eben gehört – aktuellem Anlass.

00:03:36: Eine Protestwelle zieht durch Europa.

00:03:38: Für das kommende Wochenende ist auch in Deutschland ein großer Proteste angekündigt.

00:03:43: Wir bei Gen East blicken in dieser Folge nach Albanien wo sich die Lage zuletzt immer weiter zuspitzte.

00:03:51: Die Stimmung in Tirana hat sich ganz schön verändert, seitdem ich im Juli vor Ort war.

00:03:59: Eigentlich war ich da um Urlaub zu machen – die Proteste habe ich mir dann natürlich dennoch angeschaut.

00:04:04: Berufskrankheit eben!

00:04:06: Wir sind damals vor des Regierungsgebäude in Tiranha gelaufen.

00:04:09: Dort versammelten sich im Sommer mehrmals die Woche tausende Menschen.

00:04:14: Die Demonstrierenden hatten Plakate dabei, sie skandierten Sprechkühe.

00:04:19: Hielten Reden Und als die Sonne untergingen, zündelten sie hier und da auch Bengalos, wenngleich die Stimmung dennoch überwiegend friedlich blieb.

00:04:28: Interessant war auch Werder alles an den Protestern teilnahm.

00:04:31: Das waren Studierende aber auch Familien mit Kindern Rentner und überall sah man Flamingos.

00:04:38: auf Plakaten bannern es Papfiguren.

00:04:40: Die Protestierten hatten den Vogel zum Symbol der Protestbewegung gehört.

00:04:45: In Albanien leben nämlich Tausende Flamingos, genauer in der Narta Lagune an der Mittelmeerküste des Landes.

00:04:53: Dort haben die Vögel ihre Brutstätten und das Gebiet steht auch deshalb unter Naturschutz.

00:04:59: Überhaupt beherbergt Albanien außergewöhnlich viele Pflanzen- und Tierarten – bei Birdwatchern ist die Narta lagune eben besonders beliebt!

00:05:09: Das Gebiet ist touristisch erschlossen aber eher so als Hotspot für Ökotouris.

00:05:14: Das könnte sich in Zukunft ändern.

00:05:16: An dem Küstenabschnitt sollen Infrastrukturprojekte und Luxusressorts samt Yachthafen entstehen – genau im Naturschutzgebiet!

00:05:25: Umweltschützer entfürchten, dass das den empfindlichen Lebensraum der Tiere und Pflanzen beeinträchtigen und sie im schlimmsten Fall sogar töten könnte.

00:05:34: Doch damit nicht

00:05:35: genug?

00:05:35: An den Plänen für ein mögliches Luxusresort ist ausgerechnet die Trump-Familie beteiligt….

00:05:43: Genauer Donald-Trumpstochter Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner.

00:05:48: Die beiden träumen von einer luxuriösen Hotelanlage im Gebiet der Nartalagune, und der nahegelegenen Insel namens Tazan.

00:05:58: Im Mai erzählte Ivanka in einem Podcast wie es angeblich zu den Plänen kam.

00:06:23: Ja, eine Privatinsel.

00:06:26: Tatsächlich gehört Cersan noch immer dem albanischen Staat, auch wenn Ivanka Trump es gewohnt zu sein scheint sich mit Geld alles kaufen zu können.

00:06:56: Also eher was für Wanderschuhe.

00:06:57: Auf der Insel befinden sich verlassene Militäranlagen, Bunker und Tunnel – und es soll womöglich sogar Minenblindgänger geben!

00:07:05: Tatsächlich reichen die Pläne an denen neben der Trump-Familie auch ein katarischer Investor beteiligt ist schon einige Jahre zurück.

00:07:13: Die breite

00:07:14: Öffentlichkeit

00:07:15: erfuhr aber erst im Frühjahr, zwanzig davon – als Jared Kushner auf Instagram Designs für seine Luxusresorts postete.

00:07:24: Doch da war der große Aufschrei noch weit entfernt!

00:07:28: Der kam eben erst diesen Mai befeuert durch den Podcast mit Ivanka Trump.

00:07:33: Einer, der die Entwicklung auf der Insel Sassan und in der Nata Lagune schon länger verfolgt ist Alexander Dreiter.

00:07:40: Er ist Umweltschützer und Geschäftsführer von ppnea, Albaniens führende Umweltorganisation.

00:07:55: In den letzten Jahren, v.a.

00:08:01: die kontroversialen Projekte von Jared Kushner und Yvanka Tram, haben wir auf unsere Hauptfokussion

00:08:12: für

00:08:12: diese Entwicklung zu kämpfen wegen der ökologischen Damage, die sie bringen können zum Bereich und zum gesamten Ökosystem, das ist eines der letzten intakten Kostel-Ekosistiken in Albanien.

00:08:39: Alex und seine KollegInnen gehörten zu den ersten, die auf die Baupläne an der Küste Albaniens aufmerksam machten.

00:08:46: Die Umweltschützerinnen starteten gemeinsam mit Anwohner-Innen Proteste als im April plötzlich Bulldozer und großes Baugerät auf dem Gebiet auftauchten, wie Alex uns erzählte.

00:08:58: Ohne Vorwarnung hätten die Bauarbeiten begonnen!

00:09:01: As in late April of this year, we saw bulldozers and heavy machinery entering the area of Svernets which is sort-of a western part of protected areas.

00:09:13: They entered without any permission or prior notification no public consultation No public procedure followed.

00:09:21: they fenced off the area and started destroying pine forests, deals und sie versuchten, mit der Konstruktion zu öffnen, so schnell wie möglich.

00:09:36: Und ohne jede Einschätzung von den Diversitätsverwaltungen, die das Gebiet hat.

00:09:42: Wir starten sofort, mobilisieren Menschen.

00:09:46: Die Prodesse started growing bigger day by day but of course they exploded at the end of May.

00:10:00: Bei diesem Incident, von dem Alex hier erzielt, handelt es sich um eine Auseinandersetzung zwischen einem Demonstranten und den privaten Sicherheitskräften die das Baugelände bewachten.

00:10:11: Die anwesende Polizei griff Berichten zufolge nicht ein als sie Sicherheitskröfte dem Mann packten.

00:10:19: Von diesem Moment entstand ein Video, das sich dann schnell auf Social Media verbreitete.

00:10:24: Viele Albanerinnen sagen, dass war der Moment als aus dem kleinen Protest der UmweltschützerInnen und Anwohnerin eine landesweite Bewegung wurde.

00:10:35: In den Tagen nach der Auseinandersetzung protestierten in Tirana Tausende in Solidarität mit den Aktivistinnen.

00:10:41: Und weil die insbesondere auf die Gefahr für Flamingos in der Nartalagune aufmerksam machten, wurden die Tiere zum Symbol der Bewegungen.

00:10:49: Auf Social Media kursierten zum Beispiel KI-generierte Videos, in denen Flamingos das albanische Parlament kaperten.

00:10:56: Der Begriff Flamingo-Revolution war geboren!

00:11:03: Warum hat das Bauvorhaben in der Nachtalagune so viele Menschen mobilisiert?

00:11:10: Zum einen sind da natürlich die Prominenten Investoren.

00:11:13: Viele junge Albanerinnen haben die Trump-Familie jetzt zum Feindbild erklärt.

00:11:17: Hinzu kommt dieser Ivanka de Explorer Colonizer Wipe.

00:11:21: Der ist vielen in Albanien nachvollziehbarerweise übel aufgestoßen.

00:11:26: Zum anderen ist das geplante Luxusresort nicht das erste Bauvorhaben an der Küste Albaniens, im Gegenteil – in den vergangenen Jahren sind dort überall Ferien-Resorts und Hotelanlagen entstanden.

00:11:39: Ministerpräsident Edirama bemüht sich sogar um weitere Finanzierungen aus dem Ausland etwa aus Qatar.

00:11:47: Aus Rahmers Sicht ist der Tourismus eine Chance und ein wichtiger Wirtschaftszweig für Albanien.

00:11:52: Und das stimmt auch, Albaniens Wirtschaft wächst unter den Ländern des Westbalkans am schnellsten.

00:11:58: Tourismus spielt dabei eine entscheidende Rolle – mit Reisenden aus dem Ausland macht die Albanian viel Geld!

00:12:04: Aber sei dann die Natur des Landes, die dafür bezahlt, sagt Umweltschützer Alex.

00:12:12: In den letzten zehn Jahren ist es sehr destruktiv für die Natur und für die Bedeutung des Landes.

00:12:22: Wir haben übernachlässige Projekte gesehen, die als Entwicklung, als Erleichterung von Menschen propagiert wurden.

00:12:32: Aber was sie enden hat, war mehr Destruction für die Naturen, mehr Verwaltung der Landschaft, der lokalen Menschen, mehr Marginalisation der lokalen Populationen.

00:12:43: Und das Verzweifeln, dass es euch wirklich schräg ist und ihr euch wirklich mehr bewusst und aktiv macht um die Voidung gegen diese Entwicklungen

00:12:53: zu erheben.

00:12:53: Alex hebt hier die Biodiversität Albaniens hervor.

00:12:57: In Albanien leben, wie gesagt wirklich viele Tier- und Pflanzenarten.

00:13:01: Und?

00:13:02: Albanien liegt an der sogenannten Adriatischen Zugroute – das heißt, dass dort jedes Jahr Zugvögel auf ihrem Weg zwischen Nordeuropa, Sibirien und Afrika vorbeifliegen!

00:13:14: Auf ihren langen Reisen sind die Vögel auch auf die Feuchtgebiete und Lagunen Albaniens angewiesen um dort zu rasten.

00:13:23: Diese Orte, das wird ein Beispiel der Nachteilagune deutlich sind nicht nur durch den Klimawandel gefährdet sondern eben auch durch spekulative Immobilieninvestitionen die die albanische Regierung in den vergangenen zehn Jahren proaktiv unterstützt hat.

00:13:37: Die Natur leidet also unter dem Tourismus.

00:13:39: Das ist ja leider in vielen Ländern der Fall.

00:13:42: In Albanien kommt aber noch einen ganz zentraler Punkt hinzu der erklärt warum die Reaktionen der Bevölkerung so heftig waren nämlich Geld und die Frage Wer profitiert denn eigentlich von solchen Projekten?

00:13:56: Dass sich die allermeisten Albana-Innen einen Besuch in Kuschners künftigem Resort wohl kaum leisten werden können,

00:14:03: geschenkt.

00:14:04: Aber wenn ein Hotel einer ausländischen Firma gehört dann fließt auch noch ein Teil der Einnahmen ab!

00:14:09: Die Protestierenden werfen Rama und seinen Leuten also vor dass das Geld aus den lukrativen Investitionen am Ende nicht bei den Albanerinnen selbst landet oder wenn Dann bei denen, die ohnehin schon Geld und Macht haben.

00:14:23: Stichwort Korruption.

00:14:25: Fairerweise muss man sagen, Albanien hat in der Vergangenheit Fortschritte in dem Bereich gemacht.

00:14:30: Laut Transparency International liegt das Land aber im weltweiten Vergleich dennoch unterhalb des Durchschnittes.

00:14:37: Von zwentausend vierundzwanzig auf zweitausendfünfundzwandzig hat sich Albaniens Score sogar verschlechtert!

00:14:42: Die Bevölkerung traut ihrer Regierung nicht.

00:14:45: Man muss wissen, Albanien

00:14:47: gehört

00:14:47: trotz des neueren Wirtschaftswachstums zu den ärmsten Ländern Europas.

00:14:52: Das monatliche Durchschnittsgehalt liegt bei umgerechnet circa ein tausend Euro.

00:14:58: Wer aber durch die Innenstadt Tiranas läuft könnte da einen anderen Eindruck bekommen.

00:15:04: In den vergangenen Jahren sind dort immer mehr Luxusbauten entstanden Futuristische Gebäude mit Glasfronten etwa.

00:15:11: Aber eine Wohnung darin zu mieten, das könnten sich die allermeisten Albaner ihnen nicht leisten.

00:15:16: Eine, die diese Ungleichheit kritisiert ist Fiona.

00:15:19: Sie ist einundzwanzig und studiert Jura in Tirana.

00:15:22: Ich habe sie bei den Protesten im Sommer kennengelernt

00:15:25: Und ich habe auch im Juni und Juli, vor allem der Zeit, als die Protester und Immigranten von Diaspora kamen, mit einer Gelegenheit zu machen, Rama zu residen.

00:15:49: Als letzter Student durfte ich stark glauben, dass wir mehr Transparenz brauchen, so wie es in unserem Land geht.

00:15:56: Und dass das Land, das wir leben haben, ein enormes Teil des Eventen hat, den letzten paar Monate, wie ihr es seht.

00:16:01: Natürlich war der Indikator der Protest die grüne Erweiterung, dass einige unserer Menschen durch ihre Schutz vorhanden waren.

00:16:08: Die indigenten Bereien von Osnarta aber auch die enorme Zahl der Städte, die alle in Tirana gebaut werden und mit uns nicht ablehnt zu können, in dem Zukunft

00:16:18: natürlich!

00:16:19: Fiona war in den Sommermonaten regelmäßig demonstrieren.

00:16:21: Sie sagt, sie wollte sich mit den UmweltschützerInnen in der Nahtalagune solidarisieren und sie fordert von der Regierung mehr Transparenz darüber was in ihrem Land geschieht – wer, warum, welche Beaufträge bekommt und wer davon profitiert!

00:16:36: Sie ist überzeugt die Regierung dürfe das Land quote unquote nicht an Oligarchen wie Jared Kushner ausverkaufen.

00:16:56: Diese Forderung traf einen Nerv und wurde sogar zu einem Slogan der Protestbewegungen.

00:17:02: Der schlossen sich übrigens auch viele Exilalbanerinnen in Europa an,

00:17:12: Auch ausländische Politikerin und Aktivistinnen solidarisierten sich mit der Bewegung.

00:17:17: Aus den USA äußerte sich etwa Bernie Sanders zu den Protesten, umbezeichnete sie als Kampf gegen die Zitat globale Oligarchie.

00:17:25: In Deutschland meldete sich unter anderem Klimaaktivistin Louisa Neubauer von Fridays for Future zur Wort.

00:17:32: In einem Reel auf Instagram erklärte sie die Hintergründer der Proteste in Albanien.

00:17:36: Die Wanker-Champ

00:17:37: wollte einfach ein Luxusrestour bauen im Mittelmeer und hat jetzt aus Versehen

00:17:40: die wohl größte

00:17:41: Naturprotestwelle in der albanischen Geschichte losgetreten.

00:17:44: Die Details dieser Geschichte sind so

00:17:46: schön, und Menschen sollten Bescheid wissen.

00:17:47: also gehen wir rein!

00:17:48: Das Video zählt heute beachtliche drei Komma acht Millionen Views.

00:17:53: Dadurch haben die Flamingo-Proteste hier in Deutschland nochmal mehr Aufmerksamkeit erfahren.

00:17:59: Kleinere Demo von Umweltschützerinnen hat eine große Protestbewegung ausgelöst, die plötzlich weltweit Schlagzeilen machte.

00:18:07: Dabei war das Thema Umweltschutz zuletzt mehr oder weniger in den Hintergrund gerückt – das weiß nicht zuletzt Luisa selbst!

00:18:15: Wir wollten von ihr wissen, inwiefern sie die Größe des Protests in Albanien überrascht hat und was umweltschützerInnen weltweit von Albanien lernen können?

00:18:26: Hi,

00:18:28: hier ist Luisa.

00:18:29: Ich freue mich bei euch im Podcast zu sein.

00:18:32: Weltweit

00:18:32: wird

00:18:33: weniger gerade über Klima und Umweltschutz gesprochen.

00:18:36: Das heißt aber nicht zwangsläufig dass es Leute nicht interessiert oder sich Menschen nicht mehr drüben kümmern.

00:18:40: vielmehr erleben wir das vor allem einfach gerade andere große Themen dominieren Und viele politische Entscheidungsträger strukturell Nicht übers klimasprechen ist.

00:18:49: nicht nach oben stellen Ist nicht als die Krise anerkennen die sie eigentlich isst in ganz ganz vielen Ländern und Gesellschaften erleben.

00:18:55: wie aber dass die menschen Weiter sind als die eigenen Regierungen?

00:18:59: und da ist Albanien eben ein weiteres dieser Beispiele.

00:19:01: Die Menschen haben verstanden, was da auf dem Spiel steht wie eng diese Fragen verbunden sind von Gerechtigkeit von Heimat und von Natur- und Klimaschutz Und das es nicht immer nur schlimmer werden muss mit den Krisen sondern dass man intervenieren kann und etwas tun können.

00:19:14: Stichwort Umweltgerechtigkeit also?

00:19:16: Die Frage wie Umwelt und Klimaveränderung mit sozialen und gerechtigkeitsfragen zusammenhängt.

00:19:22: und diese Verbindungsakluiser is dem Menschen in Albanien nicht nur sehr bewusst Sie eint die Menschen auch.

00:19:27: Was wir in Albanien erleben, was dort ja auch so inspirieren.

00:19:30: Das ist eben das nicht nur in Anführungszeichen die UmweltschützerInnen auf der Straße sind.

00:19:33: Nicht nur irgendwie die Konservativen, nicht nur junge queere Bewegung sondern dass da ganz viele an ihren Punkten getroffen werden, was dann mobilisiert.

00:19:42: Was für mich wirklich ein Wahnsinns Vorbildscharakter hat in Albanian.

00:19:45: Die Menschen sind ganz offensichtlich bereit sich dann auch zusammenzuschließen Auch wenn man sich nicht in allen Dingen einig ist.

00:19:50: und das ist hier etwas wobei wir gerade in Deutschland manchmal merken.

00:19:53: aber es fällt den Leuten die eine ähnliche Sache alle ungerecht finden sich gemeinsam einzuschreien und zu sagen, jetzt machen wir das groß.

00:20:00: Auch in Deutschland erleben wir unglaubliche Fälle von Umweltskandalen.

00:20:04: Ich denke an die neuen Gasbohrungen, die gerade in der deutschen Nordsee oder im bayerischen Land da eröffnet werden sollen.

00:20:11: Maximale Naturzerstörung kleinere Dimension als in diesem Fall in Albanien aber trotzdem mit Wahnsinns Auswirkung für unsere Ökosysteme und deutlich weniger Menschen nehmen das zu Herzen.

00:20:19: also das eine ist in Albania hat man sich entschieden Wir gucken hin was da passiert.

00:20:23: Das zweite ist natürlich Menschen lassen sich nicht einschüchtern.

00:20:25: auch dass es

00:20:37: Hier macht Luisa also zwei zentrale Punkte stark.

00:20:41: Zum einen die Diversität innerhalb der Flamingo-Proteste.

00:20:45: An den Versammlungen haben ja nicht nur junge, progressive Menschen teilgenommen sondern eben auch ältere und konservative Albanerinnen – Menschen, die sich nicht in allen politischen Fragen einig sind aber ihren Wunsch nach Veränderung teilen.

00:21:00: Gleichzeitig birgt es auch die Gefahr dass sich Extremisten die Protesse zu nutzen machen.

00:21:04: Medienberichten zufolge sind auf dem Demus auch Plakate aufgetaucht, die etwa antisemitische Narrative bedienen.

00:21:10: andere Demonstrierende hätten teilweise darauf reagiert und die Teilnehmer kritisiert.

00:21:16: Der andere Punkt, den Louisa macht?

00:21:18: Die Menschen lassen sich bislang nicht unterkriegen!

00:21:21: Im Gegenteil – sie machen weiter eben weil sie sich von der Regierung nicht gehört fühlen.

00:21:25: Ministerpräsident Edirama diskreditierte die Proteste nämlich immer wieder, machte sich über die Menschen lustig und beleidigte sie sogar.

00:21:33: In einem Interview mit der Financial Times sagte er allen Ernstes Fuck you in Richtung der Demonstrierenen.

00:21:41: Kein Wunder also, dass der Frust der Menschen immer weiter anwuchs.

00:21:44: Bald forderten sie nicht mehr nur ein Ende der Bauarbeiten in der Nathalagone sondern auch niedrigere Lebenshaltungskosten und Zukunftsperspektiven.

00:21:52: Issues die eben miteinander zusammenhängen!

00:21:54: Die Lösung dafür aus Sicht der Protestierenden?

00:21:57: Der Rücktritt von Ministerpräsident Edirama.

00:22:01: Lange forderte sie das überwiegend friedlich doch dann Mitte Oktober kippte die Stimmung... ...die Ausschreitungen

00:22:07: begann.

00:22:25: In den vergangenen Tagen spielten sich krasse Szenen in der Innenstadt von Tirana ab.

00:22:29: Wie genau die Proteste in Albanien eskalierten, darüber gibt es verschiedene Berichte.

00:22:34: Vor dem Bildungsministerium in Tirana fand ein Protest der Studierenden statt.

00:22:39: Die waren von Anfang an ein wichtiger Teil der Flamingo-Bewegung und wollten nun – wie in anderen Städten Europas auch – einen Zeichen für bessere Bildung setzen.

00:22:48: Sie riefen zum Boykott auf, wie uns auch Jurastudentin Fiona berichtet.

00:22:52: Fast vorwärts auf den Twelfth of October, ich war an der Faculty that day and every school door.

00:22:59: And class or maybe even the walls had spray painted.

00:23:03: the thirteenth of october two o'clock All the students boycotted.

00:23:09: every class Every university, every highschool everyone was marching towards the Ministry Of Education.

00:23:16: Enchanting So basically we were fine We were calm.

00:23:20: Dann wurde die Polizei verabschiedet.

00:23:23: Und einer der ältersten ist da, Gott sei glücklich!

00:23:27: Er war sehr verhört und das Bild von ihm schreit noch auf mich bis heute.

00:23:32: Ich bin sicher, dass die meisten anderen Studenten das akzeptieren würden, weil diese Bilder waren einfach... ...dass sie hart gebrochen

00:23:40: wurden.

00:23:41: Tatsächlich kam es in diesen Tagen zu schweren Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Einsatzkräften.

00:23:47: Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein.

00:23:52: Laut dem Portal Balkan Insights wurden seit Beginn der studierenden Proteste mehr als zweihundert Minderjährige verletzt.

00:24:00: Es kursierte einen Video auf Social Media das zeigt wie Polizisten mit Schlagstücken auf einen Jungen einschlagen.

00:24:06: Im Hintergrund ist zu hören wie jemand ruft er sei gerade mal dreizehn Jahre alt.

00:24:10: Das

00:24:10: Alter des Jugendlichen konnte Balkan Insights laut eigener Aussage nicht überprüfen.

00:24:15: Allgemein zeichne Medienberichte in Tirana aber folgendes Bild – die Protestierenden und Verletzten sind eher jung.

00:24:22: Gleichzeitig kam es auch in den Reihen der Schülerinnen und Protestierende zu Gewalt, sie waffen Steine auf Polizisten, setzten offenbar das Bildungsministerium in Flammen, es brannten Kiosks, Berichten zur Folge wurden einzelne Geschäfte geplündert….

00:24:37: Von außerhalb ist es schwer, die Situation in Tirana zu überblicken.

00:24:41: Deshalb haben wir unsere Kollegin Adelina in Tiranha angerufen – sie hat für uns die aktuellen Geschehnisse eingeordnet.

00:25:05: Puh, wo fange ich an?

00:25:06: Nach über hundertdreißig Tagen des friedlichen Protests in Albanien schlug die Stimmung plötzlich um.

00:25:14: Das haben wir auch den Studierenden zu verdanken und ich meine das gar nicht wertend sondern ich will nur damit sagen dass es die Studierende angestoßen haben, dass plötzlich Müllton im Brand gesetzt wurden Gerichtsgebäude zertrömmert, dass man das Bildungsministerium mit Feuerwerkskörpern angegriffen hat.

00:25:37: Hier hat sich eine riesige Wut entladen, ich spüre auf den Straßen von Tirana viel Wut und Verzweiflung ohne Macht.

00:25:46: die Menschen sagen mir hey wir haben es hundertdreißig Tage lang länger als hundert dreißig tage versucht friedlich mit Dialog und wurden nicht gehört.

00:25:57: Auch Adelina betont, die allermeiste Zeit verliefen die Proteste friedlich.

00:26:02: Doch die Menschen fühlten sich von der Regierung nicht gehört – Ministerpräsident Rahmer behauptet wie schon zuvor bei den Flamingo-Demonstrationen die Protesteseien von der Opposition angestiftet wurden und sie sei angeblich aus dem Ausland gelenkt!

00:26:17: Journalistinnen vor Ort betonen aber, ihrem Beobachtungen zufolge sei die Bewegung organisch entstanden.

00:26:23: Studierende und SchülerInnen hätten sich zuletzt etwa auf Social Media organisiert.

00:26:28: Der Frust hatte sich seit Beginn der Proteste im Sommer angestaut – und schlug nun auch in Zerstörung um!

00:26:34: Bei solchen Szenen stellt sich ja immer auch die Frage, inwieweit sind das Einzelfälle auf die dann sehr viel Aufmerksamkeit kommt und die dann das Gesamtbild von einem Protest prägen?

00:26:47: Oder ist es jetzt in dem Fall so dass wirklich die Proteste insgesamt Gewalttätiger geworden sind.

00:26:53: Das ist ein sehr guter Punkt.

00:26:56: ich habe mir diese Überlegen auch gemacht.

00:26:58: geht's drum!

00:26:59: Die Proteste zu delegitimisieren?

00:27:02: Aber so wie ich das verstehe, wollen Sie den Druck erhöhen.

00:27:06: Sie sind schon insgesamt gewalttätiger geworden.

00:27:09: Alle Menschen mit denen ich bis jetzt gesprochen habe haben mir gesagt dass sie das gut finden und viele von ihnen haben ja auch gesagt, dass sie von Anfang an also seit Juni protestieren und jetzt aber weiter an der Seite des Studierenden gegen Edirama und seine Regierung demonstrieren.

00:27:29: Ich hatte gerade mal eine Person.

00:27:32: Er war ein Jobbesitzer.

00:27:34: Er leitet eine Reinigung in Tirana und er meinte zu mir, er findet die Proteste gut.

00:27:41: Er unterstützt die Studierenden aber würde sich wünschen dass die Gewalt aufhört.

00:27:45: Ich

00:27:45: bin jetzt oft vor Ort gewesen oder nah dran und habe mir das angeschaut Aber hab dann irgendwann auch wenn die Sonne untergegangen ist beschlossen nach Hause zu gehen weil es mir zu gefährlich wurde Weil die Polizei dann angefangen hat, auch wahrlos Leute mit Pfefferspray anzugreifen.

00:28:04: Also auch Passantinnen und Passanten.

00:28:07: Menschen wurden eingeladen in Vans ohne Nummernschilder.

00:28:11: Das waren vor allem junge Männer, die dann mitgenommen wurden.

00:28:15: Und das sind schon ziemlich unheimliche

00:28:19: Angsteinflösen-Szene.".

00:28:21: Adelina sagt viele der EinwohnerInnen von Tirana würden die Protestierenden verstehen... Auch wenn es Zerstörung in der Stadt gibt, seien sich viele einig.

00:28:30: Es muss sich etwas ändern im

00:28:31: Land.".

00:28:32: Und dieses Gefühl der allgemeinen Unzufriedenheit sehen wir gerade in vielen Ländern Europas!

00:28:37: In Frankreich etwa haben Schülerinnen und Studierende die Proteste begonnen, wenngleich Randalierer diese inzwischen unterwandert haben.

00:28:44: Uns hat interessiert, wie weit Adelina Gemeinsamkeiten zwischen Frankreich und Albanien sieht?

00:28:49: haben ihren ganz eigenen Struggle.

00:28:55: Ich glaube, man muss sich an dieser Stelle auch noch mal vor Augen führen, worum es eigentlich geht.

00:29:00: Es sind Grundbedürfnisse die für viele Menschen in diesem Land nicht gedeckt sind und im Fall der jungen Studierenden geht's halt drum, dass sie sich eine Zukunftsperspektive wünschen.

00:29:13: das ist ja bei den Protestieren in Frankreich zwar auch so aber im Vergleich zu Frankreich ist halt Albanien eines sehr ärmsten Länder Europas.

00:29:23: Das ist halt schon noch mal ein Unterschied.

00:29:26: Ich hatte viele junge, verlassenes Land ... weil sie keinen Job finden, weil das Leben zu teuer geworden ist?

00:29:34: Also es ist etwas absurd, weil Wohnen, Essen, Urlaub, Kleimotten, das ist alles sehr teuer in Albanien geworden.

00:29:41: Aber die Löhne sind tief geblieben und mir haben Junge erzählt mit denen ich gesprochen hab, ich habe einen Masterabschluss und bin arbeitslos!

00:29:50: Was soll ich mit mir

00:29:51: anfangen?!

00:29:52: Wofür habe ich jetzt fünf Jahre studiert?

00:29:56: Interessant ist auch, vor welchem politischen Hintergrund die Proteste jeweils passieren.

00:30:00: In Frankreich finden kommendes Jahr Präsidentschaftswahlen statt.

00:30:04: Politikerinnen der Opposition – also der rechtsextreme Rassemblement National unter Marine Le Pen und die Sozialisten unter Jean-Luc Mélenchon versuchen daher, die Stimmung für den Wahlkampf aufzugreifen.

00:30:18: In Albanien wiederum ist das zentrale Anliegen der Protestierendenjahr, Der Rücktritt der Regierung.

00:30:23: Dort ist die nächste Abstimmung über das Parlament aber erst für den Jahr- und Zwanzig geplant.

00:30:28: Das sind also noch drei Jahre!

00:30:30: Und bei der Wahl im vergangenen Jahr hat ihr die Rama Sozialistische Partei noch die absolute Mehrheit geholt.

00:30:36: Darauf kann sich Rama berufen – doch was machen die Demonstrierenden dann?

00:30:40: Für Fiona ist die Sache eindeutig….

00:30:43: Rama muss zurücktreten, das ist wirklich zentral.

00:30:47: Andernfalls würden sich die Demonstrierenden noch mehr provoziert fühlen sagt sie.

00:30:53: Wir haben viele Probleme, z.B.

00:31:02: die Qualität der Lebens-, Hochzeiten-,

00:31:22: Schulen-,

00:31:22: Universitäten- und Hospitalien usw.

00:31:25: Während er will zu bauen in New Villas – und Gott weiß was?

00:31:29: – die

00:31:29: Menschen

00:31:30: von Albania sind verschlafen.

00:31:31: Unsere Loewages können nicht die living costs handeln und ich glaube wir werden nie.

00:31:45: Ein singulares Buch, ich nehme mein Beispiel für eine Universität kann es bis

00:32:00: zu hundert Euro kosten.

00:32:02: Simple as that, sagt Fiona.

00:32:04: In Wahrheit aber befinden sich die Regierung und die Straße in einer Pazsituation – und die könnte ihn noch mehr gewaltmünden!

00:32:12: Aber wie geht's denn jetzt weiter?

00:32:14: Im Grunde geht es ja darum, wie es der Protestbewegung gelingen kann politische Veränderungen herbeizuführen.

00:32:20: Eine Möglichkeit wäre etwa in dem sie selbst in die Politik geht – ich denke da jetzt etwa an Serbien, wo die Studierendenbewegungen am Wochenende bei den Parlamentswahlen mit ihrer Liste kandidiert und die Partei von Langzeithärsche Alexander Wucic herausgefordert hat.

00:32:34: Alternativ könnten die Protestierenden in Albanien ja versuchen ihre Forderungen über Oppositionsparteien ins Parlament einzubringen!

00:32:42: Aber die größte Oppositionspartei ist bei den Protestierenden auch nicht so beliebt.

00:32:47: Hinzu kommt da wieder, Ramas Partei hält eben die absolute Mehrheit – es bleibt also tricky für die Protestbewegung!

00:32:54: Was dagegen schon jetzt klar ist, um was man vielleicht als Zwischenfazie ziehen kann.

00:32:58: Albanien hat gezeigt, dass der Umweltschutz nicht

00:33:01: tot ist

00:33:02: und das obwohl er auf der politischen und insbesondere geopolitischen Agenda in den Hintergrund gerückt ist.

00:33:08: Viele soziale Probleme sind mit Wirtschaft und Umwelt verbunden – Mit der Frage wie die mächtigen mit Grund-und Boden haushalten.

00:33:15: Albanion hat hier gezeigt, wie ein einzelner lokaler Fall die ganz großen Fragen offenlegen kann.

00:33:21: Wir werden die Entwicklungen in Albanien auf jeden Fall im Blick behalten.

00:33:25: In den Shownauts findet ihr weiterführende Artikel und Recherchen zum Thema, unter anderem von unserer Kollegen und Gästen in dieser Folge Adelina Ghashi.

00:33:34: Schaut da gern mal rein!

00:33:35: Und dann würde ich sagen, warst du es aber erst mal mit dieser Folge von Jen East?

00:33:39: Wir hoffen euch hat die Episode gefallen.

00:33:41: Wenn das so ist, lasst uns sehr gerne fünf Sterne da!

00:33:44: Abonniert Jen East um weitere Folgen nicht zu verpassen – das hilft uns wirklich

00:33:49: sehr.

00:33:49: Auf freuen wir uns wie immer über Feedback und den Austausch mit euch.

00:33:53: Schreibt uns also gern dafür auf Instagram.

00:33:55: Unserer Account findet ihr wie immer in den Shownoten.

00:33:57: Bis zum nächsten

00:33:58: Mal.

00:33:58: Tschüss!

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